PRANCE Metalwork ist ein führender Hersteller von Decken- und Fassadensystemen aus Metall.
Perforierte Metallfassaden sind ein vielseitiges Mittel, um Tageslichteinfall, Blendschutz und Raumklima in Einklang zu bringen und gleichzeitig das äußere Erscheinungsbild und die Privatsphäre zu wahren. Die Leistungsfähigkeit ergibt sich aus drei miteinander verbundenen Gestaltungsvariablen: der Perforationsgeometrie (Lochgröße und -muster), dem Verhältnis von offener zu geschlossener Fläche und der Hinterlegung (Glas, sekundäre Beschattung oder Dämmzwischenraum). Perforationen mit kleinem Durchmesser und hoher Dichte sorgen für diffuses Tageslicht ohne starke direkte Blendung und eignen sich daher für Bürofassaden, bei denen kontrolliertes Tageslicht und komfortable Sicht auf Bildschirme erforderlich sind. Größere Perforationen mit geringerer Dichte ermöglichen mehr Ausblick nach außen und einen höheren solaren Wärmegewinn, müssen aber mit verstellbarer Beschattung oder Hochleistungsverglasung kombiniert werden, um die Wärme zu regulieren. Die Fassadentiefe ist entscheidend: Die Anbringung perforierter Paneele auf einer hinterlüfteten Regenschutzfassade mit variablem Zwischenraum trennt den Sonnenschutz vom Wärmeschutz; der Zwischenraum dient der Wärmeableitung und reduziert die Wärmeleitung zur inneren Fassadenschicht. Die Akustik lässt sich durch die Kombination von Perforationsmustern mit absorbierenden Auskleidungen oder Akustikfüllungen optimieren, um Außengeräusche zu reduzieren – besonders wichtig an stark befahrenen Straßen. Zur Sonnenschutzsteuerung empfiehlt sich die Modellierung der Perforationsgradienten: dichtere Perforation an Stellen mit starker Sonneneinstrahlung (Südwestfassaden) und offenere Muster dort, wo die Aussicht im Vordergrund steht. Wartung und Vogelschutz sollten berücksichtigt werden: Achten Sie auf ausreichende Abstände, um ein Einklemmen zu verhindern, und wählen Sie Oberflächen, die Rußablagerungen widerstehen. Perforierte Fassaden können zudem mit Tageslichtsystemen – Diffusoren, Lichtlenkern oder Vorsatzfenstern – ausgestattet werden, um die Beleuchtungsstärke weiter zu modulieren. Kurz gesagt: Indem Perforationsmuster, offene Bereiche und Hohlraumgestaltung als integriertes System betrachtet und durch Tageslicht-, Wärme- und Akustiksimulationen validiert werden, können Planer komfortable Innenräume und eine unverwechselbare äußere Identität schaffen.