PRANCE Metalwork ist ein führender Hersteller von Decken- und Fassadensystemen aus Metall.
Die Wahl der Glasdicke erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen statischen Anforderungen, akustischen Zielen und Kosten. Dickere Scheiben erhöhen die Biegesteifigkeit und Schlagfestigkeit und reduzieren so das Bruchrisiko unter Wind- oder thermischer Belastung – besonders vorteilhaft bei großen Spannweiten und windreichen Standorten. Allerdings erhöht dickeres Glas das Gewicht der einzelnen Elemente, was größere Pfosten, stärkere Verankerungen und höhere Kran- und Handhabungskosten bei der Montage zur Folge hat. Eine Verbesserung der Akustik lässt sich durch asymmetrische Scheibendicken anstelle von gleichmäßig dicken Scheiben erzielen, wodurch das Kosten-Nutzen-Verhältnis optimiert wird. Die Wärmeleistung wird primär durch die Zusammensetzung der Isolierglaseinheit, Beschichtungen und die Hohlraumfüllung und weniger durch die Dicke allein bestimmt. In den salzhaltigen Umgebungen des Golfs können dickere Außenscheiben geringfügige Vorteile hinsichtlich der Haltbarkeit bieten, jedoch müssen die Spannungen an den Kanten und die Verträglichkeit der Dichtstoffe geprüft werden. Finite-Elemente-Analysen und Glasspannungsberechnungen gemäß den relevanten Normen helfen, die Mindestdicke zu definieren, um Sicherheitsmargen zu erreichen und gleichzeitig die Lebenszykluskosten zu kontrollieren. Arbeiten Sie mit Ihrem Lieferanten für Metallfassaden zusammen, um das Verhalten der gesamten Fassade zu modellieren und die Tragfähigkeit des Rahmens sowie die Verankerungsauslegung zu bestätigen, bevor Sie die Glasdicke endgültig festlegen, um unvorhergesehene Kostensteigerungen zu vermeiden.