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Wie verhält sich eine Elementfassade unter beschleunigter Bewitterung, Korrosion und in salzbelasteten Umgebungen?
In Umgebungen mit beschleunigter Bewitterung und hoher Korrosionsbelastung – wie Küstenregionen oder Industriegebieten – müssen Elementfassaden mit korrosionsbeständigen Materialien, Schutzbeschichtungen und einer zuverlässigen Entwässerung ausgestattet sein, um ihre langfristige Leistungsfähigkeit zu gewährleisten. Häufig werden Aluminiumlegierungen mit hoher Korrosionsbeständigkeit (z. B. 6063-T6 mit geeigneten Beschichtungen) und eloxierte Oberflächen mit erweiterten Garantien eingesetzt. Pulverbeschichtungen bieten mit entsprechender Vorbehandlung dauerhaften Schutz, müssen jedoch auf Kreidung und Farbbeständigkeit unter UV-Strahlung geprüft werden. Befestigungselemente und Halterungen aus Edelstahl oder korrosionsbeständige Beschichtungen auf Stahlbauteilen verhindern galvanische Korrosion oder damit verbundene Korrosion. Eine durchdachte Entwässerung, die einen zuverlässigen Wasserabfluss gewährleistet, reduziert stehendes Wasser und Salzablagerungen. Für Anwendungen in Küstennähe sind häufig Verschleiß- oder austauschbare Bauteile sowie häufigere Inspektionen erforderlich. Bei der Auswahl des Dichtstoffs müssen UV-Beständigkeit, Flexibilität und Haftung in UV-intensiver oder salzhaltiger Luft berücksichtigt werden. Kantenschutz (Stumpfstoßverbindungen, Schutzdichtungen) reduziert die direkte Einwirkung aggressiver Umgebungen auf Dichtstoff und Metall. Beschleunigte Bewitterungstests (QUV, Salzsprühnebel) und Korrosionsanalysen über den gesamten Lebenszyklus sollten die Materialauswahl beeinflussen. Wartungszyklen in korrosiven Umgebungen sollten verkürzt werden, wobei der geplante Austausch von Dichtungen, Dichtstoffen und Bauteilen als präventive Maßnahme zur Vermeidung systemischer Ausfälle dient.