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PRANCE Metalwork ist ein führender Hersteller von Decken- und Fassadensystemen aus Metall.

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Welche Vorlaufzeiten, Logistikplanung und Krananforderungen beeinflussen die Montage von Elementfassaden?
Die Lieferzeiten für Elementfassaden umfassen die finale Planung, die Freigabe der Werkstattzeichnungen, die Fertigung, den Transport und die Montage vor Ort. Typische Fertigungszeiten variieren je nach Projektgröße und -anpassung zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten. Die frühzeitige Einbindung des Fassadenherstellers ist unerlässlich, damit die Paneelfertigung parallel zu den Rohbauarbeiten erfolgen kann. Die Logistikplanung muss die Zufahrt zum Baugrundstück, Lieferwege, Gewichts- und Maßbeschränkungen sowie Lagerkapazitäten berücksichtigen. Transportbeschränkungen – wie Übergröße, Höhen- und Breitenbegrenzungen sowie lokale Genehmigungsauflagen – können die maximalen Paneelgrößen vorgeben und erfordern häufig eine Segmentierung oder Montage der Paneele vor Ort. Die Kranauswahl ist entscheidend: Die Fähigkeit, das größte Paneel mit der erforderlichen Ausladung zu heben, die Verfügbarkeit von Turmdrehkranen und die Hubhöhe beeinflussen die Montagereihenfolge und die Produktivität. Die Hebepläne müssen Anschlagpunkte, Traversen und Windlastgrenzen für sicheres Heben enthalten. Just-in-Time-Lieferungen reduzieren den Lagerbedarf vor Ort, erfordern jedoch eine präzise Koordination. Verzögerungen in der Fertigung oder bei der Zollabfertigung können zu Kranwartezeiten oder Terminstörungen führen. Für die eingelagerten Paneele sind temporäre Schutzmaßnahmen (Wetterschutzhüllen, Stützkonstruktionen) erforderlich. Um Verzögerungen im Projektplan zu vermeiden, sollten zudem Notfallpläne für Zollabfertigung, Hafenumschlag sowie Streik- oder wetterbedingte Verzögerungen in die Logistikrisikoanalyse aufgenommen werden.
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Wie gleicht eine Elementfassade Gebäudebewegungen, Durchbiegungen und Wärmeausdehnung aus?
Elementfassaden gleichen Gebäudebewegungen durch speziell entwickelte Bewegungsfugen, flexible Verankerungsdetails und kompressible Dichtungen aus. Jede Paneel-Tragwerksverbindung umfasst typischerweise Befestigungselemente, die horizontale und vertikale Bewegungen ermöglichen: Langanker für die Translation, Drehanker für die Winkeleinstellung und Gleitplatten für die Wärmeausdehnung. Paneel-zu-Paneel-Fugen werden mit Kompressionsdichtungen, Hinterfüllprofilen und Dichtungsprofilen abgedichtet, die so dimensioniert sind, dass sie die prognostizierten Bewegungen aufnehmen, ohne die Dehnungsgrenzen des Dichtungsmittels zu überschreiten. Im Rahmen der Planung werden die zu erwartenden Geschossverschiebungen, die Wärmeausdehnung und die unterschiedlichen Bewegungen der Materialien quantifiziert. Die zulässige Bewegung wird anschließend mit der Tragfähigkeit der Fugen verglichen, um eine Überbeanspruchung zu vermeiden. Die Rahmenbauteile verfügen über thermische Trennungen, um die durch die Ausdehnung verursachte Spannungsübertragung zu minimieren, und sind so konstruiert, dass die umlaufenden Abdeckungen relativ zur Druckplatte gleiten können. Bei starken Wind- oder Erdbebeneinwirkungen verhindern flexible Pfostenverbindungen und berechnete Lastübertragungswege übermäßige Spannungen in Glas und Dichtungen. Die Toleranzen bei der Werksmontage sind so gewählt, dass eine Ausrichtung vor Ort ohne übermäßige Vorspannung von Verankerungen oder Dichtungen möglich ist. Bei durchgehenden Dämm- oder Verkleidungsübergängen werden Bewegungen durch kompressible Untergründe und bewegungsaufnehmende Anschlüsse ausgeglichen. Regelmäßige Wartung gewährleistet die Elastizität von Dichtungen und Dichtstoffen; Elastizitätsverlust verringert die Bewegungsaufnahmefähigkeit und führt zu vorzeitigem Verschleiß. Insgesamt erfordert ein erfolgreicher Bewegungsausgleich eine präzise Bewegungsmodellierung, ausreichend dimensionierte Fugen und eine fachgerechte Montage vor Ort.
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Welche Aspekte des Brandschutzes, der Stoßfestigkeit und des Absturzschutzes sind bei einer Elementfassade zu beachten?
Brandschutz, Stoßfestigkeit und Absturzsicherung sind integrale Bestandteile der Planung von Elementfassaden, die sich nach den geltenden Bauvorschriften und den Projektrisikoprofilen richten. Der Brandschutz umfasst die Brandabschnittsbildung, den vertikalen und horizontalen Brandschutz an den Geschossdecken sowie die Verwendung von feuerbeständigen Brüstungselementen, wo erforderlich. Planer müssen die Abdichtung von Fassadendurchführungen (z. B. Deckenkanten, Lüftungsöffnungen) berücksichtigen, um die erforderlichen Feuerwiderstandsklassen zu gewährleisten, und gegebenenfalls feuerbeständige Materialien spezifizieren. Zu den Aspekten der Stoßfestigkeit gehören die Auswahl von Verbund- oder Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) in Bereichen, die Personenaufprall, Explosionsschutz oder lokalen Gefahren ausgesetzt sind. Verbund-Isolierglas mit PVB/SGP-Zwischenschichten hält Splitter zurück und verbessert die Leistung nach einem Aufprall. Für Hochsicherheitsbereiche kann ballistisches oder explosionsgeschütztes Glas erforderlich sein. Absturzsicherung erfordert sowohl Planungs- als auch Baumaßnahmen: Während der Montage sind temporäre Absturzsicherungen, zertifizierte Anschlagpunkte und die Einhaltung der Vorschriften für Arbeiten in der Höhe zwingend vorgeschrieben. Für die Fassadenwartung müssen dauerhafte Absturzsicherungen – wie Dachkrane, spezielle Schienen für Fassadenelemente oder Anschlagpunkte – in die Fassadenplanung integriert werden, um dem Wartungspersonal einen sicheren Zugang zu gewährleisten. Die Schnittstelle zwischen Elementpaneelen und Geschossdecken muss die Brand- und Rauchabdichtung ermöglichen und gleichzeitig Bewegungen zulassen; Brandschutzsysteme müssen mit Bewegungsfugen kompatibel sein. Die Zusammenarbeit mit Brandschutzexperten und die Einhaltung der örtlichen Vorschriften (Brandschutz, Verglasung und Arbeitssicherheit) sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Vorhangfassade den behördlichen und projektspezifischen Sicherheitsanforderungen entspricht.
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Wie werden die Qualitätskontrolle und die Werksprüfung für eine Elementfassade durchgeführt?
Die Qualitätskontrolle (QC) und die Werksprüfung von Elementfassaden erfolgen nach einem dokumentierten Produktionskontrollplan. Dieser umfasst die Wareneingangsprüfung, die Maßkontrolle, die Montageprüfung und die Leistungsprüfung. Die QC beginnt mit der Materialzertifizierung und Rückverfolgbarkeit: Aluminiumprofile, Glaschargen, Bauteile für die thermische Trennung und Dichtstoffe werden anhand der Spezifikationen geprüft. Maßlehren, CNC-Bearbeitung und Koordinatenmessungen gewährleisten, dass die Profiltoleranzen und Bohrungspositionen den Werkstattzeichnungen entsprechen. Während der Montage führen die Bediener Inline-Prüfungen durch: Dichtungskompression, Dichtheitsprüfung, Verglasungspassung und Positionierung der Setzklötze sowie Anzugsmoment der Befestigungselemente. Die Werksprüfung umfasst häufig Wassersprüh- und Luftdichtheitsprüfungen an Mustern oder Modellen sowie simulierte Windlasttests, sofern ein Prüfrahmen vorhanden ist. Dichtheitsprüfungen unter Über- und Unterdruck sowie Temperaturwechseltests können zur Validierung der Dichtstoff- und Dichtungsleistung eingesetzt werden. Zerstörungsfreie Prüfverfahren – wie Infrarotprüfung auf thermische Durchgängigkeit oder Ultraschallprüfung auf Klebeverbindungsqualität – werden gegebenenfalls angewendet. Die Endabnahme erfordert dokumentierte Prüfberichte, Fotos, fortlaufende Kennzeichnung der Paneele und Packlisten. Bei kritischen Projekten sind externe Qualitätsprüfungen und Abnahmetests durch Projektvertreter oder Zertifizierungsstellen üblich. Vorversandkontrollen gewährleisten, dass die Verpackung Transportschäden verhindert; die Paneele werden in Kisten verpackt und fixiert, um die Geometrie zu erhalten. Eine strenge werkseitige Qualitätskontrolle minimiert Ausschuss vor Ort und unterstützt Gewährleistungsansprüche.
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Für welche Projekttypen eignet sich der Einsatz einer Elementfassade im Hochhausbau am besten?
Elementfassaden eignen sich besonders gut für Hochhausprojekte, bei denen Zeitdruck, Qualitätskontrolle und wiederkehrende Fassadengeometrien von großem Vorteil sind. Typische Projekttypen sind Bürohochhäuser, Wohnhochhäuser, Hotels, Krankenhäuser und institutionelle Gebäude, bei denen eine schnelle Einhausung die Exposition reduziert und den Innenausbau früher ermöglicht. Projekte mit großen, sich wiederholenden Geschossflächen profitieren von Skaleneffekten in der Paneelfertigung und standardisierten Verankerungsdetails. Auch bei Hochhausbaustellen mit begrenzter Verfügbarkeit von Arbeitskräften vor Ort oder widrigen Wetterbedingungen ist die werkseitige Vorfertigung vorteilhaft, da sie die Verglasungs- und Abdichtungsarbeiten in der Höhe reduziert. Darüber hinaus bevorzugen Projekte mit hohen Energieeffizienzzielen oder integrierten Beschattungs- und komplexen Verglasungsspezifikationen häufig Elementfassaden, um eine gleichmäßige Wärmedämmung und eine kontrollierte Fertigung zu gewährleisten. Umgekehrt können Projekte mit stark unregelmäßigen oder individuell gestalteten Fassaden, die komplexe, einzigartige Paneelgeometrien erfordern, einige der Kosten- und Lieferzeitvorteile der Elementbauweise reduzieren; dennoch können qualifizierte Hersteller mit modernen Fertigungsanlagen viele Freiformfassaden in Elementfassaden umsetzen. Baustellen in urbanen Gebieten mit eingeschränkter Logistik, aber Zugang zu Turmdrehkranen, profitieren von vorgefertigten Paneelen, da diese die Anzahl der Hebevorgänge und den Arbeitsaufwand vor Ort minimieren. Letztendlich bieten vorgefertigte Systeme den größten Vorteil, wenn bei dem Projekt Termintreue, gleichbleibende Qualität und geringe Gefährdung vor Ort Priorität haben.
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Wie gewährleistet eine Elementfassade Wasserdichtheit und Luftdichtheit?
Die Wasserdichtheit und Luftdichtheit von Elementfassaden werden durch ein mehrstufiges Schutzsystem erreicht: präzise werkseitige Abdichtung, mechanische Entwässerung, druckausgeglichener Hohlraum und bauseitige Abdichtung der Paneelübergänge. Im Werk werden primäre Dichtungen (Kompressionsdichtungen) und sekundäre Silikon- oder Polyurethan-Dichtstoffe auf kritische Fugen aufgebracht. Die vorverglasten Isolierglaseinheiten (IGUs) werden auf Montageblöcken platziert und mit internen Druckplatten und sekundären Dichtungen fixiert. Die Paneele verfügen über interne Entwässerungskanäle, die eindringendes Wasser auffangen und zu vorgesehenen Entwässerungspunkten leiten. An der Gebäudeschnittstelle sind die vertikalen und horizontalen Paneelfugen überlappend oder mit Nut und Feder versehen. Rückprofile und Abdecksysteme gewährleisten die Kontinuität der Wetterschutzschicht. Druckausgleichsstrategien – bei denen sich der Druck im Paneelhohlraum an den der Umgebungsluft angleichen kann – reduzieren die Triebkraft für Wassereintritt durch die äußere Fuge. Die Luftdichtheit wird durch durchgehende Abdichtung, abgedichtete Innenpfosten und die Minimierung von Spalten an den Übergängen gewährleistet. Entscheidend für die Wirksamkeit sind die werkseitige Qualitätskontrolle (gleichmäßige Dichtmasseraupengröße, Druckverformung der Dichtungen) und die korrekte Montagereihenfolge vor Ort, um ein Dehnen oder Verrutschen der Dichtungen zu verhindern. Prüfungen nach der Installation – Luftdichtheitsprüfungen (gemäß Industriestandards) und Wasserdichtheitsprüfungen (statisch und dynamisch) an Modellen und in Produktionsbereichen – bestätigen die Leistungsfähigkeit; bei Nichtbestehen der Prüfungen sind Nachbesserungen an den Dichtungen, Anpassungen der Anschlüsse oder Nacharbeiten an den Paneelen erforderlich. Die regelmäßige Wartung der Entwässerungsöffnungen und der Austausch alternder Dichtungen gewährleisten die langfristige Wasserdichtheit.
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Welche Wartungsanforderungen und Zugangsstrategien sollten Eigentümer für eine Elementfassade einplanen?
Eigentümer sollten ein geplantes Instandhaltungsprogramm für Elementfassaden implementieren, das regelmäßige Inspektionen, Reinigung, Austausch von Dichtstoffen und Dichtungen sowie die regelmäßige Wartung der Beschläge umfasst. Inspektionen sollten mindestens jährlich und nach extremen Wetterereignissen erfolgen. Dabei ist der Zustand der Dichtstoffe, die Kompression der Dichtungen, die Integrität der Entwässerung, Korrosion an Verankerungen und Halterungen sowie der Zustand des Glases zu überprüfen. Für die Reinigung sind die vom Hersteller empfohlenen Reinigungsmittel und -intervalle zu verwenden, um Oberflächenbeschädigungen von Beschichtungen oder eloxierten Oberflächen zu vermeiden. Dichtstoffe haben eine begrenzte Lebensdauer – je nach Klima und Sonneneinstrahlung ist mit einem Austausch alle 10–20 Jahre zu rechnen. Eigentümer müssen die schrittweise Erneuerung der Dichtstoffe einplanen, um umfangreiche Notfallreparaturen zu vermeiden. Die Zugangsstrategien hängen von der Gebäudehöhe und -geometrie ab. Permanente Zugangslösungen wie spezielle Zugangskonsolen, auf dem Dach montierte Davit-Ankerpunkte oder integrierte Fassadenwartungseinheiten (FMUs) sollten bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden. Bei Projekten ohne FMUs kann der Einsatz von Seilzugangstechnikern oder temporären Hängegerüsten erforderlich sein – hierfür sind sichere Anschlagpunkte und Rettungspläne notwendig. Austauschbare Komponenten wie Dichtungen und Isolierglaseinheiten sollten mit nachvollziehbaren Teilenummern versehen werden, um die Beschaffung zu vereinfachen. Bestandspläne, Seriennummern der Paneele und Garantieunterlagen sollten aufbewahrt werden, um Reparaturen im Rahmen der Garantie zu beschleunigen. Abschließend sollte ein fortlaufender Fassaden-Asset-Management-Plan implementiert werden, der die Arbeitshistorie, Testergebnisse und voraussichtlichen Austauschtermine für die Budgetierung und Lebenszyklusplanung erfasst.
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Wie lässt sich die Montagegeschwindigkeit vor Ort verbessern, wenn eine werkseitig vorgefertigte Elementfassade verwendet wird?
Vorgefertigte Elementfassaden aus dem Werk beschleunigen die Montage vor Ort durch eine weitgehende Vorfertigung. So können große, mehrgeschossige Paneele einbaufertig geliefert werden – inklusive Verglasung, Dichtungen und den meisten Innenkomponenten. Dadurch reduziert sich die Anzahl der Arbeitsschritte auf der Baustelle: Verglasung, Innenabdichtung, Wärmedämmung und viele Ausbauarbeiten erfolgen unter kontrollierten Bedingungen im Werk. Die modulare Bauweise der Elementfassaden ermöglicht parallele Bauarbeiten: Während der Rohbau und die Deckenkonstruktion voranschreiten, können die Paneele parallel produziert werden, was den kritischen Pfad verkürzt. Die Montageabläufe werden vereinfacht: Krane setzen die fertig montierten Paneele in vorgefertigte Verankerungen ein. Dies minimiert die Gerüstzeit und reduziert die Anzahl der Gewerke in der Höhe. Die werkseitige Qualitätssicherung und Maßkontrolle verringern den Zeitaufwand für Nacharbeiten und Anpassungen auf der Baustelle. Die Logistikplanung – abgestimmte Lieferungen auf den Montageplan – optimiert die Montage zusätzlich und minimiert die Lagerzeit auf der Baustelle. Darüber hinaus reduzieren die präzise Kennzeichnung im Werk Verwechslungen während der Montage. Der Einsatz standardisierter Verankerungs- und Montageelemente verringert den Bedarf an Fachkräften auf der Baustelle. Witterungsunabhängigkeit ist ein weiterer Vorteil: Da die empfindlichen Dichtungs- und Verglasungsarbeiten in einer trockenen Werkstattumgebung durchgeführt werden, ist die Montage vor Ort weniger von widrigen Witterungsbedingungen betroffen, wodurch Ausfallzeiten vermieden werden. Bei Projekten mit kurzer Bauzeit und Hochhausbauten, wo die Einsatzzeiten von Turmdrehkranen kostspielig sind, kann die verkürzte Montagezeit von Elementsystemen erhebliche Termin- und Kostenvorteile bieten.
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Welche Glas-, Aluminium- und Dichtungsmitteloptionen optimieren die Wärmeleistung einer Elementfassade?
Die Optimierung der Wärmeleistung einer Elementfassade ist eine Systementscheidung, die die Auswahl und Integration von Verglasung, Rahmenlegierung und Profilgestaltung, Wärmebrücken und Hochleistungsdichtstoffen umfasst. Bei der Verglasung reduzieren Doppel- oder Dreifachverglasungen mit Low-E-Beschichtung und Gasfüllung (Argon, Krypton) die Wärmeleitung und -strahlung bei gleichzeitiger Einhaltung der Lichtdurchlässigkeitsziele. Warme Kantenabstandhalter und thermisch getrennte Glasleisten minimieren Wärmebrücken am Rand der Isolierglaseinheiten. Für die Rahmenkonstruktion wird typischerweise hochfestes Architekturaluminium mit einem robusten Wärmebrückensystem verwendet – oft eine Polyamid- oder Kunststoff-Wärmedämmschicht, die mechanisch zwischen den inneren und äußeren Aluminiumprofilen verklebt ist –, um den Wärmefluss durch Wärmeleitung zu unterbrechen. Die Profilgeometrie (Tiefe und Dämmzwischenraum) beeinflusst ebenfalls die U-Werte; tiefere Außenabdeckungen und die Wärmedämmung der Befestigungspunkte verbessern den Gesamtwärmedurchgangskoeffizienten (R-Wert). Dichtsysteme und Dichtungen müssen sowohl Luftdichtheit als auch Wärmedämmung gewährleisten. Geschlossenzellige Schaumstoffdichtungen mit Silikon- oder Polyurethan-Sekundärdichtungen gewährleisten geringe Luftinfiltration und ermöglichen unterschiedliche Bewegungen ohne Beeinträchtigung der Wärmeübertragung. Für Projekte mit dem Ziel der Netto-Null-Energie oder ambitionierten Energiezielen empfiehlt sich Dreifachverglasung, thermische Trennung nach Passivhausstandard und wärmegedämmte Brüstungselemente mit durchgehender Dämmung hinter der Außenhaut. Die Integration von Beschattungselementen, Siebdruckmustern und selektiven spektralen Beschichtungen trägt ebenfalls zur Kontrolle des solaren Wärmeeintrags (g-Wert) bei und erhält gleichzeitig die Tageslichtnutzung. Abschließend ist sicherzustellen, dass die Systemprüfung (U-Wert, Kondensationsbeständigkeit und Wärmedurchgangskoeffizient) für die gesamte Einheitskonstruktion und nicht nur für die Komponenten durchgeführt wird, um die tatsächliche Wärmeleistung zu gewährleisten.
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Wie schneidet eine Elementfassade im Vergleich zu Pfosten-Riegel-Systemen hinsichtlich der Lebenszykluskosten ab?
Der Vergleich der Lebenszykluskosten von Element- und Ständerbausystemen hängt von verschiedenen Faktoren ab: Material- und Fertigungskosten, Arbeitsaufwand vor Ort, Auswirkungen auf den Bauablauf, Transport, Wartungshäufigkeit und erwartete Nutzungsdauer. Elementsysteme weisen aufgrund der werkseitigen Vorfertigung, integrierter Wärmebrücken und präziser Fertigung oft höhere anfängliche Fertigungskosten auf. Sie ermöglichen jedoch eine schnellere Montage vor Ort, reduzieren den Arbeitsaufwand vor Ort und sind weniger anfällig für wetterbedingte Verzögerungen – Vorteile, die zu Zeitersparnissen und potenziell geringeren Gemeinkosten und Finanzierungskosten führen. Ständerbausysteme haben typischerweise niedrigere anfängliche Fertigungskosten und ein geringeres Transportvolumen, verursachen aber höhere Arbeitskosten vor Ort, längere Montagezeiten, ein größeres Risiko von Qualitätsschwankungen und potenziell höheres Risiko von Nacharbeiten. Über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes bieten Elementsysteme einen geringeren Wartungsaufwand und eine bessere Langzeitleistung, da die werkseitige Abdichtung, die Vorverglasung und die kontrollierte Qualitätssicherung die Wahrscheinlichkeit von frühzeitigen Leckagen und Bauteilausfällen verringern. Die in Elementpaneele integrierte Energieeffizienz und Wärmedämmung können den Energieverbrauch im Betrieb verbessern und die Betriebskosten senken. Lebenszykluskostenmodelle sollten die Austauschzyklen für Dichtstoffe, Dichtungen und Verglasungen sowie die Kosten für vorausschauende Wartung berücksichtigen. und der wirtschaftliche Wert reduzierter Gebäudestillstandszeiten während der Installation. Bei Hochhäusern und großen Fassadenflächen weisen Elementsysteme häufig günstige Gesamtbetriebskosten auf, wenn man die Beschleunigung des Bauablaufs, das geringere Risiko vor Ort und die verbesserte Langzeitleistung berücksichtigt – dennoch erfordert jedes Projekt eine quantitative Lebenszykluskostenanalyse, um Logistik, lokale Lohnkosten und projektbezogene Terminbeschränkungen zu berücksichtigen.
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Welchen internationalen Normen und Zertifizierungen muss eine Elementfassade weltweit entsprechen?
Elementfassaden müssen eine Vielzahl internationaler, regionaler und projektspezifischer Normen erfüllen, die Tragwerksplanung, Wasser- und Luftdichtheit, Wärmedämmung, Brandschutz und Qualitätsmanagement abdecken. Häufig herangezogene Normen sind ASTM-Normen (für Windlastprüfungen, Wasserdichtheitsprüfungen, Luftdichtheitsprüfungen und Glasprüfungen), EN-Normen wie EN 13830 (Vorhangfassaden – Produktnorm), CWCT-Leistungsstandards (UK) für strenge Fassadenprüfprotokolle sowie AS/NZS-Normen für den australisch-neuseeländischen Markt. Der Brandschutz kann sich auf lokale Bauvorschriften sowie EN/ASTM-Brandprüfnormen für verglaste Trennwände und Brüstungskonstruktionen beziehen. Die Wärmedämmung und Energieeffizienz orientieren sich typischerweise an den ISO-Richtlinien zur Wärmebrückenvermeidung und regionalen Energiebauvorschriften (z. B. ASHRAE für die USA, nationale Energiebauvorschriften in Europa und dem Nahen Osten). Zu den von Kunden häufig geforderten Zertifizierungen und Qualitätssicherungssystemen gehören ISO 9001 (Qualitätsmanagement), gegebenenfalls werksseitige Produktionskontrollbescheinigungen (FPC) sowie Prüfberichte und Inspektionsberichte von Drittanbietern für Fassaden (akkreditierte Laborergebnisse, ETL/CE-Kennzeichnung je nach Region). Projektspezifische Anforderungen umfassen oft LEED, BREEAM oder andere Dokumentationen zu nachhaltigen Bauweisen, die die thermische Leistung und die Tageslichtnutzung belegen. Es ist unerlässlich, die Vertragsunterlagen zu prüfen, um die für das Projekt geltenden verbindlichen Normen zu ermitteln und sich frühzeitig in der Planungsphase mit Prüflaboratorien und Zertifizierungsstellen abzustimmen, um die Einhaltung der Vorschriften und die Vollständigkeit der Dokumentation sicherzustellen.
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Welche Montagetoleranzen und Baustellenvoraussetzungen sind für ein Elementfassadensystem erforderlich?
Elementfassaden erfordern engere Toleranzen auf der Baustelle als Pfosten-Riegel-Systeme, da die großen, werkseitig vorgefertigten Paneele für eine optimale Passform eine präzise Gebäudegeometrie voraussetzen. Typische Voraussetzungen sind ein ebener, lotrechter und maßgenauer Untergrund (Tragflächenkanten, Fertigteilpfosten oder umlaufende Pfostenabschlüsse) innerhalb der in den Werkstattzeichnungen angegebenen Millimetertoleranzen – üblicherweise ±6 mm bis ±10 mm über die Paneelspannweite, mit engeren Toleranzen für kritische Abmessungen. Die Abstimmung vor der Montage umfasst die Überprüfung der Geschosshöhen, der Stützenachsen und des Zustands der Deckenkanten vor der Paneelfertigung. Verankerungspunkte (Einbauplatten oder Ankereinsätze) müssen gemäß den Montagezeichnungen platziert und mit der Primärkonstruktion verschweißt/verankert werden; falsch positionierte Verankerungen führen zu Nacharbeiten und Verzögerungen auf der Baustelle. Kranzugang, Lager- und Bereitstellungsflächen sind Voraussetzungen für die Handhabung großer Paneele; die Paneele sind gemäß den Anschlagverfahren des Herstellers anzuheben. Für Abdichtungs- und Verglasungsarbeiten sind Umgebungsbedingungen (Mindesttemperaturen, trockene Oberflächen) und ein sicherer Zugang (Gerüst, temporärer Kantenschutz) erforderlich. Die Qualitätssicherung erfordert Muster und Vorbesprechungen zur Bestätigung von Toleranzen, Befestigungsmitteln, Schraubenlängen und Fugenbreiten. Eine präzise Dokumentation des Ist-Zustands und Maßprüfungen vor dem Versand reduzieren das Risiko von Abweichungen – erst später festgestellte Toleranzabweichungen erfordern in der Regel Anpassungen oder die Anfertigung von Teilen vor Ort, was die Kosten und das Terminrisiko erhöht.
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